Breite Schultern, Sixpack, eiserne Disziplin. Der trainierte Männerkörper steht für Stärke, Erfolg und Selbstkontrolle. Aber warum eigentlich? Und für wen trainieren wir wirklich? In dieser Folge von WurstKäseSalat nehmen wir die Fitnesskultur unter die männlichkeitskritische Lupe. Vom Turnvater Jahn über Jane Fonda bis zu Gym-Bros und Fitness-Influencern: Wir schauen auf die Geschichte des Fitnesstrainings und fragen, wie eng Körperideale, politische Ideologien und gesellschaftliche Männlichkeitsvorstellungen miteinander verknüpft sind. Wir sprechen über Selbstoptimierung, Looksmaxxing, männliche Privilegien und darüber, warum ein Sixpack für manche Männer zum vermeintlichen Beweis eines erfolgreichen Lebens wird. Aber auch darüber, wie gut Sport für unsere körperliche und psychische Gesundheit sein kann – und wann aus einem gesunden Ausgleich ein problematischer Leistungsdruck wird. Und natürlich stellen wir uns die wirklich entscheidenden Fragen: Wer übernimmt eigentlich die Care-Arbeit, während andere für den Ironman trainieren? Warum müssen Männer beim Joggen oben ohne sein? Und kann ein profeministischer Mann ein Sixpack haben? 🎙️ WurstKäseSalat – der Podcast über Männer, Männlichkeit und alles dazwischen.